Hüttenwandern

Weitwandern und Fernwandern zu Sehnsuchtsorten

Was man über´s Hüttenwandern und das Wandern von Hütte zu Hütte wissen sollte
Das Zurücklassen des Allttags und das Wiederentdecken der Natur ist für viele Ansporn dafür, eine Hüttenwanderung von Hütte zu Hütte zu planen. Damit das Hüttenwandern auch wirklich so wird, wie man sich das vorstellt, sollte man einiges beachten.
Es fängt bei der richtigen Tourenplanung an. Beim Wandern von Hütte zu Hütte gibt es viele Gebiete und Möglichkeiten. Bevor es zum Wandern geht, muss man sich über seine körperliche Konstitution und Fitnesse ehrlich Antwort geben: Wieviele Kilometer und Höhenmeter schafft man pro Tag? Über wieviele Tage hält man dieses Pensum durch? Wie schwierig dürfen die Wanderungen zwischen Hütten oder Almen sein - eher gemütliche Wanderwege oder auch anspruchsvolle Wanderpfade oder gar Klettersteigpassagen? Darauf abgestimmt heisst es dann das Gebiet suchen und die Wanderwege auf einer Karte ansehen.
Wenn man in einer Gruppe wandern möchte, ist dies der erste Schritt. Es sollten nicht zu große Leistungsunterschiede innerhalb der Wandergruppe sein, sonst wird dies unterwegs zu einer Zereißprobe. Für eine Wandergruppe mit unerfahreneren Wanderern empfiehlt sich vielleicht zuerst einmal eine zweitägige Wanderung mit Hüttenübernachtung, um sich aufeinander einzustellen. Wenn dabei jeden Tag gut 600 Höhenmeter wandert, ist dies im Regelfall ein guter Einstieg und gibt einen Eindruck darüber, was man leisten kann.

Die beste Zeit für´s Hüttenwandern in den Alpen ist im Regelfall von Juni bis September. Es ist auch die Zeit, in der die bewirtschafteten Hütten und Almen geöffnet haben. Bevor man aufbricht, sollte man auch unbedingt informiert sein, welche Hütten in der jeweiligen Zeit wirklich geöffnet haben. Wenn man mitten in den Bergen vor einer verschlossenen Hütte steht, hilft es nichts, wenn die nächste Hütte einen Tagesfussmarsch entfernt ist. Dann kommt man schnell in Lebensgefahr, was nicht sein müsste. Auch zu planen und zu buchen sind die Schlafplätze oder Zimmer auf den Hütten. Während der Wandersaison sind die bekannten und beliebten Hütten oft ausgebucht. Dies vor Ort nach 8 Stunden wandern festzustellen, ist eine schmerzliche Erfahrung. Nicht vergleichen darf man den Service und das Niveau auf den Hütten mit einem Wanderhotel. Die Hütten sind meist spartanisch und das Nächtigen in einem Raum mit 10 anderen Wanderern ist keine Seltenheit. schlafen kann. Vielerorts stehen direkt an den Wanderwegen nur kleinere Pensionen oder gar einfachere Hütten, in denen der Luxus begrenzt ist. Gerade auf den Bergen schläft man dann oft mit mehreren Wanderern in einem Zimmer, was nicht immer konfliktfrei verläuft.
Während in den Alpen in den bewirtschafteten Hütten auch Essen und Trinken angeboten wird, ist dies zum Beispiel in den nordischen Ländern nicht der Regelfall - unbedingt bei der Planung des Fernwandern berücksichtigen.

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