Wanderwege Salzburg: Zum Wandern in den Lungau

Wanderwege Salzburg: Im Lungau wandern, (c) Ferienregion Lungau

Von Bergsee zu Bergsee im Lungauer Almsommer
Ein blitzblauer Himmel, kristallklare Gebirgsseen, grüne Almwiesen und die schneidigen Pfiffe der Murmeltiere im Geröllfeld – ein Tag in den Lungauer Bergen ist ein sinnliches Vergnügen, das seinesgleichen sucht zum Wandern.
 
Wussten Sie, dass es im Lungau knapp 60 Bergseen zu entdecken gibt, die – von Legenden umrankt – an die Zeit der großen Gletscher erinnern. Wunderbar für eine Sommerwanderung. Ein weit gespanntes, übersichtlich markiertes Wegenetz, das erprobte Geher und geübte Bergsteiger, aber auch ausgiebige Spaziergänger, Stressflüchter, Naturpilger und schlichte Glückssucher begeistert, bietet Touren für jede Tagesverfassung. Die Bergbahnen ermöglichen es auch Genusswanderern, die Gipfel auf den Wanderwegen bequem zu erreichen.
 
Die Broschüre „Von Bergsee zu Bergsee und Tal zu Tal im Lungau“ beinhaltet Vorschläge inkl. Kartenausschnitte, Höhenprofil sowie Einkehr- und Übernachtungsmöglichkeiten für 1-Tages- sowie Mehr-Tages-Touren. Alle Touren sind auch als Pauschalangebote buchbar.
Die 1-Tages-Wanderung führt ins Göriachtal über das Hüttendorf zur Landawirsee-Hütte sowie zum Unteren und Oberen Landawirsee.
Bei der 2-Tages-Rundwanderung gilt es insgesamt fünf Bergseen in den Niederen Tauern zu entdecken. Von Obertauern zum Twenger Almsee und weiter zum Wirpitschsee wird sodann auf der Granglerhütte im Weißpriachtal übernachtet. Am nächsten Morgen geht es zur Oberhütte und wieder zurück nach Obertauern. Als Alternative oder Zusatztour bietet sich ein Abstecher auf die Lungauer oder Steirische Kalkspitze an.

Drei Tage ist man auf der „6-Seen-Tour von Muhr bis ins Riedingtal“ unterwegs. Hierbei werden über 1.600 Höhenmeter überwunden und für Gipfelstürmer gibt es zusätzliche Gipfelvarianten. Von der Nationalparkgemeinde Muhr geht es zur Sticklerhütte und weiter bis zur Riedingscharte, wo sich der Blick auf den Riedingsee und die Boarnlacke richtet. Bergab geht es sodann zur Königalm im Naturpark Riedingtal, wo übernachtet wird. Am 2. Tag geht es wieder bergauf zum Haselloch, vorbei am Ilgsee, Zaunersee und zur Jakoberalm, wo das zweite Nachtquartier bezogen wird. Am letzen Tag marschiert man weiter zum Großkesseltal vorbei am Rothenwändersee bis schlussendlich der letzte Fußmarsch zur Mautstelle in der Naturparkgemeinde Zederhaus angetreten wird. Dort bringt der Postbus die fleißigen Wanderer zurück zum Ausgangspunkt.
 
Der Lungauer Almsommer punktet aber auch mit Gemütlichkeit und Spezialitäten aus der Bauernküche. Genusswandern mit „Biss“ heißt hier das Zauberwort, das Gourmets und Wanderer an einen Tisch bringt, denn regionale Speisen aus heimischer Produktion schmecken nach einer Wandertour in prickelnder Höhenluft bekanntlich doppelt so gut. Spezialitäten wie Hasenöhrl mit Sauerkraut (in Butterschmalz gebackene Teigtaschen), eine g’schmackige Brettljaus’n oder das Lungauer Rahmkoch oder Lungauer Almmarzipan, wie Kenner liebevoll sagen, sind beispielsweise Gaumenfreuden, die in den zahlreichen Alm- und Schutzhütten, Jausenstationen und Bergrestaurants geboten werden.

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